Ausgleich von Transporteffizienz und bilateralen Austauschverbindlichkeiten im Palettenpooling
DOI:
https://doi.org/10.2195/lj_edrev_jost_en_202601_01Schlagworte:
Palettenpooling, Bilaterale Austauschverbindlichkeiten, NetzwerkflussoptimierungAbstract
Palettenpooling-Systeme ermöglichen die gemeinsame Nutzung von wiederverwendbaren Ladungsträgern über mehrere unabhängige Unternehmen hinweg. Eine zentrale operative Herausforderung in solchen Systemen besteht in der gemeinsamen Steuerung physischer Palettenflüsse sowie persistenter bilateraler Ungleichgewichte, die aus wiederholten Austauschprozessen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen entstehen. In dieser Arbeit wird diese Herausforderung durch die Einführung des Pallet Pooling Problems adressiert, einer mathematischen Modellformulierung, die gleichzeitig die gesamte Transportdistanz sowie Abweichungen von bestehenden bilateralen Palettenverbindlichkeiten minimiert. Da sich operative Prioritäten zwischen Branchen unterscheiden, werden alternative Zielfunktionen diskutiert, die einen flexiblen Entscheidungsunterstützungsrahmen bereitstellen. Darüber hinaus wird ein quelloffener, optimaler Lösungsansatz für das Pallet Pooling Problem vorgestellt, der auf große Instanzen skalierbar und leicht anpassbar ist. Der Ansatz wird anhand operativer Daten eines deutschen kleinen oder mittleren Unternehmens validiert.
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